Vereinsreise


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Frauenvereinsreise vom 17.Mai 2017


Die Frauenvereinsreise hat an einem besonderen Datum stattgefunden, am 17.5.17 und es war eine besonders schöne Reise bei wunderschönem Wetter. Es stimmt eben doch, wenn so viele Engel reisen, lacht der Himmel. Genau wie letztes Jahr bestiegen 48 fröhliche Frauen den Sägessercar. Pünktlich um 7.30 fuhren wir via Sissach-Basel über die deutsche Grenze nach Bad Krozingen. Hanni durfte uns, nach ihrer Begrüssung, die tolle Mitteilung verkünden, dass der Preis nun 5 Franken weniger beträgt. Wir wurden von unserem Chauffeur Heinz freundlich begrüsst und er klärte uns vor dem Kaffeehalt über die anderen Sitten in Deutschland auf. Dass eben ein feiner Gipfel und ein oder zwei Kaffee bereit stehen und dass es keinen Cappuccino oder Latte Macchiato etc. gibt…! So war es dann auch, wir wurden im Fallerhof in Bad Krozingen mit Kaffee und Gipfeli verwöhnt, wie immer vom Frauenverein offeriert. Frisch gestärkt ging die Schwarzwaldfahrt weiter immer auch mit Erklärungen von Heinz. Er erzählt uns zum Beispiel noch von der Spargelernte, die im vollen Gang ist, dass die Felder, welche mit schwarzer Folie abgedeckt sind, die Spargeln antreiben und die mit weisser Folie etwas zurückgehalten werden. Kurzweilig war es auf jeden Fall und bald kamen wir in Haslach im Kinzigtal an. Heinz übernahm die Anmeldung im Kloster und teilte uns mit, ein junger Herr würde auf uns warten …! Der junge Herr war dann ein älterer Herr, der uns aber mit jugendlichem Humor über das Kloster, die Kirche und die kapuzinischen Mönche berichtete. In der Kirche lernten wir den heiligen Christopherus kennen, er ist der Heilige der Reisenden. Also perfekt für uns und dann gab es da noch den Schlampentoni (heiliger Antonius), er ist für vermisste Gegenstände zuständig und hilft diese wieder zu finden. Ich habe ihn fotografiert, er hilft jetzt auch mir bei der ewigen Sucherei. Die Mönche hatten es nicht einfach, es gab nur einen beheizten Raum im Kloster und sie mussten über 20 Mal im Jahr auf einen Berg steigen um zu beten. 1844 starb der Letzte von ihnen. Nach dieser interessanten, länger als geplanten Einführung, durften wir das Trachtenmuseum individuell besichtigen. Wir wissen jetzt, dass die bekannten roten Kugeln auf den Hüten der Schwarzwaldtracht nur für die ledigen Frauen sind. Die Verheirateten haben schwarze Kugeln! Die Kopfbedeckungen waren sehr interessant, von riesigen schwarzen Maschen, bis zu üppigen, perlenverzierten Hüten, gab es alles zu sehen. Wunderschöne Stoffe mit Rosen und Stickereien wurden verarbeitet. Die Trachten, in diesen alten holzigen Zimmern ausgestellt, kommen sehr gut zur Geltung. Es hat sogar eine Fasnachts (Faschingsabteilung) in diesem wirklich sehenswerten Museum. Noch ein bisschen frische Luft schnappen im schönen Park vor dem Kloster und schon fuhren wir weiter. Nach kurzer Fahrt erreichten wir Hofstetten, und durften uns im Landgasthof Linde verwöhnen lassen. Wir wurden von sehr freundlichem Personal in Dirndl bedient. Vor allem die hausgemachten Spätzle waren ein Genuss. Etwas nach 14.00 Uhr fuhr uns Heinz nach Freiburg. Nach einer Stunde Fahrt trafen wir in Freiburg ein. Dort hatten wir drei Stunden Zeit zum „lädelä“ und um die Stadt mit dem grossen Münster zu besichtigen. Zum Glück hatte es auch viele Restaurants und Cafés im Schatten. Da es doch sehr heiss war für diese Jahreszeit, konnte Frau sich hinsetzen und bei einem kühlen Getränk dem emsigen Treiben zusehen. Nach 18 Uhr stiegen wir wieder in den Car ein und Heinz brachte uns dann auf direktem Weg in unser heimeliges Ormalingen zurück. Unterwegs schenkte uns Gerda noch Ihre feinen Dörrfrüchte. So ging für Hanni und mich die letzte Reise im Vorstand zu Ende. Wir freuen uns das nächste Mal einfach dabei zu sein. Liebe Frauen, vielen Dank fürs Mitkommen.

2016: Frauenvereinsreise vom 25. Mai 2016

Nach gewohntem An- und Abmelden war der Sägessercar mit 48 gutgelaunten Frauen besetzt. Um 7.30 fuhren wir via Sissach-Oensingen-Kirchberg-Krauchtal-Vechigen zu unserem ersten Etappenziel Rüttihubelbad.

Unser Chauffeur Heinz begrüsste uns und berichtet voller Stolz, dass wir in einem nigelnagelneuen Car sitzen. Dieser war gut eingefahren worden, aber wir durften als erste Gruppe den Car einweihen, welche Ehre! Dieses Jahr hatten wir endlich wieder einmal Glück mit dem Wetter. Die Sonne und die Kühe begrüssten uns um 9.00 Uhr im wunderschönen Emmental. Frisch gestärkt, mit dem traditionell vom  Frauenverein offerierten Kaffee und Gipfeli, ging’s los. Entweder besuchte Frau das Museum Sensorium oder genoss den wunderschönen Garten mit einem herrlichen Ausblick zu den Bergen.

Im Museum, nach den Ideen von Hugo Kükelhaus, wurden die Sinne getestet. Eine Gruppe Frauen verteilte sich in dem kleinen Museum. Sie durften „ebe auso gäuit…losä,gspürä,luegä u stunä“. Eine zweite Gruppe genoss das sonnige Wetter und „isch ga dr schöni Garte go bschoue“ sowie den Blick auf die frisch verschneiten Berge. Diese gaben noch zu Diskussionen Anlass, sah doch einer aus wie das Matterhorn. Aber bis ins Wallis hat die Aussicht dann doch nicht gereicht, dann war es halt doch das Finsteraarhorn. Ein paar Frauen genossen die Zeit im Gartenrestaurant. Die Sonne schien auf der Haut, man hatte Musse für ein Plauderstündchen. Es war schön, so viel  Zeit und die Wahl zu haben.

Um 11.45 ging es auf eine kurze Fahrt nach Richigen ins Restaurant Rössli. Nach dem Erklimmen der langen Treppe (das Essen musste verdient werden) wurden wir verwöhnt mit einem feinen Essen und gutem Service. Weiter fuhr uns Heinz nach Bern, wo er uns beim Bärengraben losschickte. Wir hatten gut 3 Stunden Zeit für unsere Bundesstadt. Ausnahmsweise tummelte sich ein Bär im alten Bärengraben, der wurde ausgiebig fotografiert.

Die Altstadt besichtigen bis zum Bundeshaus, “lädelä und käffelä“, war angesagt. Pünktlich um 18.00Uhr waren alle Frauen wieder auf ihren Sitzen,  mehr oder weniger ausser Atem! Unser Chauffeur umfuhr geschickt die verstopften Strassen und brachte uns sicher zurück nach Ormalingen. Dass viele Frauen ihre Wurzeln im Bernbiet haben wurde bald klar. Trafen sie doch auf Verwandte im Rüttihubelbad und in Bern.

Es war toll mit dieser fröhlichen Reiseschar ein paar gemütliche Stunden zu verbringen. Liebe Frauen, vielen Dank fürs Mitkommen. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Fotos sind, wie immer, im Archiv.


2015: Frauenvereinsreise vom 20. Mai 2015

Pünktlich ist der Car mit 48 Frauen und dem Chauffeur Daniel Richtung Eiken, Laufenburg dem Rhein entlang nach Kaiserstuhl abgefahren. Das Wetter war uns auch dieses Jahr nicht hold, es regnete den ganzen Tag immer wieder, das konnte aber unsere gute Laune nicht mindern. In Kaiserstuhl wurden wir vom freundlichen Personal empfangen und durften Kaffee, Tee, Ovi und Gipfeli geniessen, traditionell offeriert vom Frauenverein.

Danach fuhren wir nach Teufen. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf. Das Thema der Führung war das Wirken von Alfred Vogel aus Aesch, BL. Frau konnte sein Haus, welches Firmen- & Wohngebäude zur gleichen Zeit war, besichtigen.

Ein Film wurde abgespielt und noch kleine Anekdoten über das Leben von Alfred Vogel erzählt. Die Führung durch das Museum mit den alten Geräten der Produktion und das Probieren des neusten Produktes, Molke Fruit, welches hilft die guten Bakterien im Darm zu vermehren, gehörte ebenso dazu. Apropos Bakterien: wenn Sie auf die Waage gehen, denken Sie daran, ziehen Sie immer 2 kg Bakterien ab (nebst den Kleidern!). Dann ging es noch zum Einkaufen in die hauseigene Drogerie. Und schon war wieder Zeit zur Weiterfahrt nach Appenzell.

Das Mittagessen assen wir im Hotel Säntis, in Appenzell, in einem wunderschönen grossen Saal. Das Essen schmeckte ausgezeichnet und wir hatten eine tolle Bedienung. Nach dem Essen machten wir uns auf, das Städtchen zu entdecken und auch die eine oder andere Appenzeller Spezialität einzukaufen.

Um 17.00 Uhr war Zeit, die Heimfahrt anzutreten. Die Fahrt führte uns über die Wasserfluh, Wattwil, über den Rickenpass nach Rapperswil und via Seedamm, Zürichsee-Autobahn, Zürich-Westring und Eiken zurück in den Heimathafen Ormalingen, wo wir uns um 18.45 Uhr voneinander verabschiedeten. Wir hatten einen wunderschönen Tag.

Liebe Frauen, wenn Ihr Lust und Zeit habt, sehen wir uns hoffentlich im 2016 auf unserer nächsten gemütlichen Reise wieder. 

Die Fotos von der Reise findet ihr im Fotoarchiv.